
Kinder in Not – Hilfe für Haiti, gemeinsam viel bewegen!
Das Erdbeben auf Haiti hat am 12. Januar 2010 unermessliches Leid angerichtet. Die Zahl der Opfer ist immer noch nicht absehbar. Die Otto Bock Stiftung startet jetzt die Spendenaktion „Kinder in Not – Hilfe für Haiti“, um so vielen schwer verletzten Kindern wie möglich eine medizinisch-orthopädische Versorgung und im Anschluss deren zukünftige Mobilität mit Prothesen, Orthesen und Rollstühlen zu sichern.
Die Hauptstadt Port-au-Prince ist in ein Chaos gestürzt. Das Ausmaß der Schäden im Innern der Insel ist noch immer weitgehend unbekannt. Soforthilfen haben sich in dieser Situation nur sehr eingeschränkt verwirklichen lassen. Die Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt mussten lange auf Hilfe aus dem Ausland warten. Sie ist nur schleppend angelaufen, weil auch die Verkehrswege zerstört worden sind.
Bekannt ist: Unter den schwer Verletzten sind viele Kinder. Die Otto Bock Stiftung will sich gemeinsam mit ihren Partnern, die in der Region aktiv sind, um sie kümmern, wo immer die Voraussetzungen für zielgerichtete und nachhaltige Hilfseinsätze gegeben sind. Daran wird jetzt mit Hochdruck gearbeitet. Alle Spenden werden dann direkt zu Gunsten der Kinder verwendet. Wieviel sich mit der Unterstützung der Öffentlichkeit und pragmatischem Engagement bewegen lässt, hat die Otto Bock Stiftung nach dem Jahrhundert-Hochwasser an der Elbe 2002, dem Tsunami Weihnachten 2004 oder dem Erdbeben in China 2008 gezeigt.
„Selbst wenn wir nicht jedem einzelnen Kind werden helfen können, trägt jede Spende dazu bei, dass ein weiteres Kind eine Chance erhält. Jetzt muss ganz aktive, kluge und zielgerichtete Hilfe oberste Priorität für unser Handeln sein“, appelliert Professor Hans Georg Näder in seinem Spendenaufruf an die Bürger. Er ist der Kuratioriumsvorsitzende der 1987 von seinem Vater Dr. Max Näder gegründeten Otto Bock Stiftung.





